Krankenhaus Lichtenstein

Seelsorge

Krankenhausseelsorger

Pfarrer Andreas Friese

 

Tel.: 037204 32 1400



Liebe Patientin, lieber Patient,

ein Klinikaufenthalt kann das Leben durcheinander bringen.

Sorgen um die Gesundheit belasten Patienten und ihre Angehörigen. Fragen, die im normalen Alltag keinen Raum finden, machen plötzlich nachdenklich.

Mit der stationären Aufnahme verändert sich die persönliche Situation unweigerlich. Vieles ist ungewohnt und bedarf neuer Orientierung. Eine Krankheit bringt oft neue Gedanken, Fragen und auch Ängste mit sich.

Was hilft mir, wenn ich krank geworden bin? Muss ich lernen, die Krankheit anzunehmen oder ist es besser, dagegen anzukämpfen? Und was hilft mir – beim Kämpfen und beim Annehmen?

Vielleicht spüren Sie, dass in Ihnen viel in Bewegung ist und möchten darüber sprechen. Sprechen können heißt, mit seinen Sorgen und Fragen nicht allein zu sein. Ich biete Ihnen an, Sie auf diesem Weg zu begleiten.

Patienten und Angehörige können mich gerne ansprechen,

  • wenn Sie der Krankenhausaufenthalt oder die Erkrankung unsicher machen und Sie darüber reden möchten;
  • wenn Sie Ihr inneres Durcheinander sortieren möchten;
  • wenn Sie sich einsam fühlen oder an Gott zweifeln;
  • wenn Sie einen Rückblick auf ihr bisheriges Leben versuchen und dabei nicht allein sein wollen;
  • wenn Sie ihre Beziehung zu anderen Menschen überdenken möchten,
  • wenn Sie einen Ausweg aus einer möglichen Krise suchen;
  • wenn Sie Angst haben oder Schuldgefühle spüren
  • wenn Sie beten möchten, eine Beichte, das Abendmahl oder die Krankensalbung wünschen.


Selbstverständlich unterliege ich der Schweigepflicht und wahre das Beichtgeheimnis.


Sie erreichen mich
über den Hausanschluss –1400 oder über das Pflegepersonal.
Jeden Dienstag bin ich von 10 – 18:00 Uhr im Haus, und nach Absprache.

Im Raum der Stille findet jeden Dienstag ab 16:30 Uhr eine Andacht statt.


Das ist Seelsorge:

Sie spüren Ressourcen und Lebensquellen (neu) auf.

Sie nehmen Ihre Ängste wahr und stellen sich ihnen.

Sie erkennen Konflikte und suchen nach Lösungen

Sie trauern um verlorene Lebensmöglichkeiten.

Sie nehmen Ihre eigene Lebensgeschichte an und entdecken oder entwickeln neue Perspektiven.

Sie sind im Sterben nicht ohne Trost und Hoffnung.

Sie erfahren und ermöglichen Vergebung.

Und in all dem mögen Sie etwas von der Liebe Gottes erfahren.