Liebe Patientin, lieber Patient,
ein Klinikaufenthalt kann das Leben durcheinander bringen.
Sorgen um die Gesundheit belasten Patienten und ihre Angehörigen. Fragen, die im normalen Alltag keinen Raum finden, machen plötzlich nachdenklich.
Mit der stationären Aufnahme verändert sich die persönliche Situation unweigerlich. Vieles ist ungewohnt und bedarf neuer Orientierung. Eine Krankheit bringt oft neue Gedanken, Fragen und auch Ängste mit sich.
Was hilft mir, wenn ich krank geworden bin? Muss ich lernen, die Krankheit anzunehmen oder ist es besser, dagegen anzukämpfen? Und was hilft mir – beim Kämpfen und beim Annehmen?
Vielleicht spüren Sie, dass in Ihnen viel in Bewegung ist und möchten darüber sprechen. Sprechen können heißt, mit seinen Sorgen und Fragen nicht allein zu sein. Ich biete Ihnen an, Sie auf diesem Weg zu begleiten.
Patienten und Angehörige können mich gerne ansprechen,
Selbstverständlich unterliege ich der Schweigepflicht und wahre das Beichtgeheimnis.
Sie erreichen mich über den Hausanschluss –1400 oder über das Pflegepersonal.
Jeden Dienstag bin ich von 10 – 18:00 Uhr im Haus, und nach Absprache.
Im Raum der Stille findet jeden Dienstag ab 16:30 Uhr eine Andacht statt.
Das ist Seelsorge:
Sie spüren Ressourcen und Lebensquellen (neu) auf.
Sie nehmen Ihre Ängste wahr und stellen sich ihnen.
Sie erkennen Konflikte und suchen nach Lösungen
Sie trauern um verlorene Lebensmöglichkeiten.
Sie nehmen Ihre eigene Lebensgeschichte an und entdecken oder entwickeln neue Perspektiven.
Sie sind im Sterben nicht ohne Trost und Hoffnung.
Sie erfahren und ermöglichen Vergebung.
Und in all dem mögen Sie etwas von der Liebe Gottes erfahren.